elisabeth am see Newsletter
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Liebe Freunde von elisabeth am see®,

Unser Jahr startete ereignisreich, kunstvoll, kreativ – allerdings ohne den gewohnten langen Urlaub zum Jahresende. Da entsteht eine kleine Schwester von elisabeth am see® über den Dächern Berlins, da brechen wir unsere Zelte in München komplett ab und wissen gar nicht wohin mit all den Schätzen, die Jörg gesammelt hat. Da schreibt Eva eine neue Kolumne über interessante Persönlichkeiten und Ereignisse in Caputh, da hat Jörg die Baugenehmigung vom Seerestaurant durchgesetzt. Da hat es endlich einmal wieder zugefrorene Seen und wir laufen Schlittschuh, machen Eisstockschießen, trinken Glühwein. Da scheint sogar endlich wieder die Sonne !

Und das genau wünschen wir Ihnen: dass Sie ein Jahr voller Sonne, vor allem auch voller Sonne im Herzen haben, dass Sie gesund bleiben und das Leben genießen können!

Wie immer, möchten wir Sie im Newsletter über Neuigkeiten bei uns im Haus, aber auch bei uns in der Region informieren. Es wird dieses Jahr Sonderausgaben des Newsletters geben, in denen wir Ihnen eine bestimmte Persönlichkeit oder ein bestimmtes Ereignis vorstellen. Wir sind neugierig, wie Sie darauf reagieren. Ob Sie Spaß daran haben, gerne lesen oder eher wegklicken....

Lassen Sie mich jetzt den Bogen spannen von Potsdam über einen TV-Film zu Kunst, Lyrik und Musik.

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Potsdam:
 
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Um ein Haar hätte es das Museum Barberini gar nicht gegeben
Aber am 21.Januar 2017 wurde es am Alten Markt in Potsdam eröffnet!

Nachdem der SAP-Gründer und Kunstmäzen Hasso Plattner bereits Millionen für den originalen Wiederaufbau des preußischen Stadtschlosses in Potsdam spendiert hatte, wollte er eine moderne Kunsthalle an prominenter Stelle in der Stadt bauen. Dafür hätte aber das zu DDR-Zeiten entstandene Hotel „Mercure“ abgerissen werden müssen. Die Emotionen schwappten über, zahlreiche Potsdamer kämpften für den 60 Meter hohen Plattenbau gegenüber dem Landtagsschloss - Anmerkung: wir nicht, wir favorisierten die außergewöhnlichen Entwürfe für den Museumsneubau! Plattner nahm von dem Vorhaben Abstand. Später entschied er sich glücklicher Weise für das Palais Barberini. Schon Ende November, als Besucher eine Woche lang in das noch leere Museum durften, war der Andrang riesengroß –wir waren dabei und von ganzem Herzen begeistert. Plattner öffnet dafür auch seine Privatsammlung, die von den alten Meistern bis heute reicht und einen starken Schwerpunkt im Impressionismus hat. Leihgaben anderer Museen und von Privat (u.a. von Bill Gates) und wechselnde Ausstellungen kommen hinzu.

Kurz: Potsdam ist mit dem wiederaufgebauten Barockpalais um eine Attraktion reicher. Also, das ist doch ein weiterer Grund ist, sich 7km entfernt, in elisabeth am see® einzuquartieren. Finden Sie nicht?

Mehr Informationen finden Sie unter: www.museum-barberini.com

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TV-Film:

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Für jede Lösung ein Problem
Film vom Caputher Regisseur Thomas Freundner - ZDF einschalten am 19. März um 20:15 Uhr

„Was wäre, wenn Ihre Familie, Freunde und Bekannte wüssten, was sie wirklich über sie denken? Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka – und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist so eine Sache, mit den Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!“

Hat der Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier schon über eine Million begeisterte Leser gefunden, so wird es spannend, ob der gleichnamige Film unter der Regie von Thomas Freundner, mit Katharina Wackernagel in der Hauptrolle, es schafft, am Sonntag, den 19. März den „Tatort-Abend“ zu einem „Herzkino-Abend“ werden zu lassen. Genau an diesem Tag startet das ZDF nämlich eine neue Sendereihe, also mal nicht der übliche Sonntag Abend mit Rosamunde Pilcher oder Inga Lindström.

Das ZDF konnte für den ersten Film dieser neuen Reihe den bekannten Regisseur und Drehbuchautor Thomas Freundner, der mit seiner Familie in Caputh lebt, engagieren. Thomas Freundner hat bisher über 20 Spielfilme gedreht, darunter auch einen wunderschönen Märchenfilm, ist Regisseur der Krimikomödie „Alles Klara“, einer Vorabendserie und hat u.a. den Adolf-Grimme-Preis für den Tatort „Herzversagen“ gewonnen.

Wir schätzen die Filme von Thomas Freundner sehr, nicht nur, weil er und seine Familie gute Freunde von uns sind, sondern weil Freundners Filme nicht nur spannend und humorvoll sind, sondern stets tief berühren. Vielleicht versuchen Sie es, an diesem
Sonntagabend im März, also am 19.3. um 20:15 Uhr
mal mit dem Zweiten, um sich an Stelle des „Tatorts“ die romantische Komödie „Für jede Lösung ein Problem“ anzuschauen...

Mehr Informationen finden Sie hier

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Kunst im Haus

 
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„Alles, außer gewöhnlich“
Fotografien von Marie Goslich (1859-1938)

Bilder aus der Privatsammlung von Albrecht Herrmann, Kuratorin: Prof. Krystyna Kauffmann

Nicht nur in Potsdam gibt es ein neues Museum, auch in elisabeth am see® werden die Bilder gewechselt, verändert die Kunst die Atmosphäre des Hauses. Die – wie wir finden -außergewöhnlichste alte Dame von Caputh, Prof. Krystyna Kauffman hat sich der Erforschung und dem Erhalt des Werks der Fotojournalistin Marie Goslich verschrieben. Dabei konnte die Caputher „Unruheständlerin“ vor gut acht Jahren mit dem Namen Marie Goslich noch relativ wenig anfangen. Vorbereitungen für eine Ausstellung über Theodor Fontane hatten sie in die Gaststätte Baumgartenbrück in Geltow geführt. Um eine kurze Wartezeit zu überbrücken, drückte ihr der Senior-Wirt Albrecht Herrmann ein kleines Album mit historischen Fotos in die Hand: Bilder von der Landschaft am Schwielowsee, vom ländlichen Alltag der Menschen hier. Krystyna Kauffmann’s Interesse war sofort geweckt. Und so hörte sie aus erster Hand mehr über Marie Goslich, die Fotografin, die in der Nachbarschaft gelebt hatte und mit der Gastwirtsfamilie befreundet war. Als die Nazis Goslich im November 1937 überraschend in die Nervenheilanstalt Brandenburg-Görden brachten, reagierte Lieselotte Herrmann – damals die Wirtin von Baumgartenbrück - schnell und rettete etwa 400 Glasnegative, zahlreiche Notizen und selbstaufgenommene Tonbandaufzeichnungen der Freundin vor der Vernichtung.

Krystyna Kauffmann wusste sofort, dass diese Fotos nicht nur wertvolle Zeitdokumente waren, sondern fotografische Kunstwerke.

Marie Goslich war die erste Frau, die Anfang des 19. Jahrhunderts Journalismus mit Fotografie verknüpft hat. Sie war sehr sozialkritisch, war Redakteurin der Zeitschrift „Körperkultur“, war Mitglied der Bodenreformer unter Adolf Damaschke und vieles mehr. Jedes ihrer Bilder erzählt seine eigene Geschichte, berührt das Herz, bewegt.

Krystyna Kauffmann hat nicht nur drei Fotobände - wovon der erste „Marie Goslich – die Grande Dame des Fotojournalismus“ 2010 auf der Fotokina in Köln den 2. Preis gewonnen hat - herausgegeben, sondern zahlreiche Ausstellungen mit Fotografien von Marie Goslich kuratiert. In elisabeth am see® werden vor allem Bilder zu sehen sein, die in Krystyna Kauffmann’s neuem Buch „Marie Goslich - Ein Leben hinter Glas“ zu sehen sind.

Ausstellungseröffnung am 26. März um 18 Uhr
Konzert zur Ausstellung am 26. März um 17 Uhr
Mehr Informationen finden Sie hier

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Konzert im Haus

 
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„O Leben, Leben, wunderliche Zeit – Gedichte von Rainer Maria Rilke“ ist der Titel eines Programmes, das die Schauspielerin Christine Uhde gemeinsam mit der Caputher Gitarristin Beate Masopust und dem Cellisten Benno Kaltenhäuser darbieten.

Mit Gedichten aus Rilkes Hauptwerken „Buch der Bilder“ und „Neue Gedichte“ wird durch die Künstler ein thematischer Bogen durch die Jahreszeiten des Lebens gespannt, der eingebettet und verwoben wird mit Musik von Zeitgenossen Rilkes, wie Bartók, Satie und Fauré.

Rilke, Bartok, Satie und Fauré sind Zeitgenossen von Marie Goslich. So haben wir entschieden, die Musiker mit diesem Programm zur Ausstellungseröffnung einzuladen.
Karten im Vorverkauf: 15 € / Abendkasse: 20 €
Informationen und Vorbestellung

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Wir freuen uns sehr, wenn wir Sie bei unseren Events im Haus oder als unsere Gäste begrüßen dürfen und sind gespannt auf Ihre Reaktionen auf unsere Ideen.

Herzliche Grüße
Eva Loschky und Jörg Becker

 
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